Konzeption öffentlich geförderter Bildungsprojekte
Am Anfang aller Marketingfragen steht die Vergewisserung des Bedarfs. Der Endkunde kennt diesen Bedarf oft selbst noch nicht ("Marktinduzierte Nachfrage"). Bei Bildungsprojekten kommt es darauf an, sicher zu sein, dass das Vorhaben einen  Mehrwert gegenüber bereits bestehenden Initiativen leisten wird. Gerade wenn es um die Vergabe von öffentlichen Mitteln geht, ist hier echte Sorgfalt geboten - denn sogenannte "Doppelförderungen" will niemand. 

Ich verfüge über mehrjährige Erfahrungen bei der Konzeption, Umsetzung und Verwaltung von Bildungsprojekten mit unterschiedlichen Fördermittelgebern und Förderrichtlinien. 
Z.B. das BMBF Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER, Integration durch Qualifizierung (IQ-Netzwerk Berlin), ARRIVO Modellprojekte der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie die internationale Mobilitätsberatung im BMAS/BMWI-Bundesprogramm "Berufsbildung ohne Grenzen". 


Umsetzung - realistische Projektziele erreichen
Projekte werden durch Ziele bestimmt. Die müssen i.d.R. meßbar, realistisch und erreichbar sein. Dazwischen liegen sogenannte "Arbeitspakete" und "Meilensteine". Üblicherweise werden diese Zwischenschritte schon bei der Konzeption inhaltlich und zeitlich festgelegt. Im operativen Projektalltag orientiert man sich an diesen Zeitplänen. Wichtig ist zu wissen, dass gute Bildungsprojekte sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie "lernfähig" sind.

Administration - Fördermittel und Berichtspflichten
Zuwendungsfähigkeit und Förderrecht zu beachten sind die Voraussetzungen dafür, dass ein Bildungsprojekt auch in der  Verwaltung einwandfrei standhält. Das Regelwerk ist unterschiedlich, aber immer gilt das Grundprinzip der Wirtschaftlichkeit. Ab bestimmten Anschaffungskosten werden Angebotsvergleiche benötigt, bei höheren Summen auch Ausschreibungen - national oder europäisch. Die eigentliche Fördermittelverwaltung funktioniert mithilfe von Web-basierten Programmen, z.B. Eureka Plus bei Zuwendungen aus dem Land Berlin. Bundesministerien und zwischengeschaltete Organisationen, wie z.B. das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB) oder das Bundesverwaltungsamt (BVA) verwenden ihre eigenen Tools - aber immer elektronisch. 
Dazu zählen auch die Berichtspflichten. Regelmäßig, nach unterschiedlichen Zyklen, sind Zwischenstände und Handlungsberichte gegenüber dem Zuwendungsgeber fällig. Da gilt es Termine zu beachten und Nachweise zu liefern, das öffentliche Fördermittel auch ihrem "Zuwendungszweck" entsprechend verausgabt wurden.
All das gehört zu meinem Portfolio!



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